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PRÄVENTION

Prävention erreicht zunehmend mehr Menschen - Spitzenverbände der Krankenkassen und MDS legen aktuellen Präventionsbericht vor

Essen, 05. Januar 2006

Gemeinsame Presseerklärung

Arbeitsgemeinschaft
der Spitzenverbände der Krankenkassen

AOK-Bundesverband, Bonn
BKK Bundesverband, Essen
Bundesverband der Innungskrankenkassen, Bergisch Gladbach
See-Krankenkasse, Hamburg
Bundesverband der landwirtschaftlichen Krankenkassen, Kassel
Knappschaft, Bochum
Verband der Angestellten-Krankenkassen e.V., Siegburg
AEV - Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e.V., Siegburg
Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen e.V., Essen
 

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat im Jahr 2004 mit Präventionsleistungen etwa doppelt so viele Menschen erreicht wie im Jahr 2003. Dies geht aus dem vierten Präventions-bericht hervor, den der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Krankenkassen herausgibt.

So konnten im Jahr 2004 ca. 3,4 Millionen Menschen über Präventionsmaßnahmen erreicht werden; 2003 waren es noch ca. 1,7 Millionen Menschen. Zudem hat sich die Zahl der Personen bei Präventionsmaßnahmen im Lebensumfeld im Vergleich zum Vorjahr sogar fast vervierfacht. Vor allem in Schulen und Berufsschulen konnten die Krankenkassen im Berichtsjahr nahezu 1,9 Millionen junge Menschen mit präventiven Angeboten erreichen (2003: 0,54 Millionen).

Die aktuellen Ergebnisse verdeutlichen, dass die Krankenkassen ihr Engagement sowohl in nichtbetrieblichen Bereichen als auch in der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) erfolgreich fortgesetzt und ausgebaut haben. Diese Ausweitung der Präventionsaktivitäten spiegelt sich auch in der Ausgabenentwicklung der gesetzlichen Krankenkassen wider: Gaben die Kassen im Jahr 2000 43 Millionen Euro aus, so stiegen die Ausgaben für Prävention in 2004 auf über 148 Millionen (im Jahr 2003 waren es 113,5 Mio. Euro); dies entspricht einer jährlichen Steigerungsrate von 36 Prozent.

Mit diesen Ergebnissen unterstreichen die Krankenkassen die Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung in der Gesundheitspolitik.

Prävention und Gesundheitsförderung stellen im Übrigen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar, die weit über die Zuständigkeit der GKV hinausgeht. Deshalb fordern die Spitzenverbände der Gesetzlichen Krankenversicherung die Verantwortlichen in Bund und Ländern auf, sich nicht aus diesem Bereich zurückzuziehen, sondern ihr eigenes Engagement ebenfalls auszubauen.

Die jährlich veröffentlichte Dokumentation macht die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen in der Primärprävention und in der Betrieblichen Gesundheitsförderung transparent. Dazu haben sich die Krankenkassen freiwillig verpflichtet.

In der rechten Spalte können Sie die

Dokumentation 2004
Dokumentation 2004 - Zusammenfassung der Ergebnisse

als PDF-Datei downloaden.


Ansprechpartner:
Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen e. V.,
Lützowstr. 53, 45141 Essen,
Ansprechpartnerin:
Christiane Grote,
Tel.: 0201 8327-115
c.grote@mds-ev.de


IKK-Bundesverband
Friedrich-Ebert-Str. / TechnologiePark
51429 Bergisch Gladbach
Ansprechpartner:
Joachim Odenbach,
Tel.: 02204 44–111
Joachim.Odenbach@bv.ikk.de

 


 

Präventionsbericht 2004

» als PDF-Datei (1,40 MB)

Präventionsbericht 2004

Kurzfassung der Ergebnisse

» als PDF-Datei (0,12 MB)


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