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Ein Mann sitzt in einem Schwimmbecken und wird von einer Frau bei der Wassergymnastik angeleitet

Rehabilitationsangebote

Ein großer Teil der Beratungsleistungen des MDS gilt der Weiterentwicklung der medizinischen Rehabilitation.

Stationäre Rehabilitation

Medizinische Rehabilitation wird in Deutschland überwiegend in stationären Rehabilitationseinrichtungen erbracht. Neben den Therapieangeboten erhält der Versicherte dort zusätzlich Unterkunft und Verpflegung. Insgesamt hat sich die stationäre Reha aus dem früheren Kurwesen zu einem leistungsfähigen medizinischen Versorgungsangebot entwickelt.

Ambulante Rehabilitation – Reha von zu Hause aus

Neben der stationären Rehabilitation wurde mittlerweile ein Angebot geschaffen, bei dem die Rehabilitation wohnortnah und ambulant durchgeführt wird. Bei dieser Form der Reha nimmt der Versicherte die Rehaleistungen „von zu Hause aus“ wahr. Ein täglicher Transportservice wird in der Regel von der Rehabilitationseinrichtung angeboten.
Nach dem Sozialgesetzbuch gilt der Grundsatz „ambulant vor stationär“. Das heißt, dass die Krankenkasse eine stationäre Rehabilitation nur dann bezahlen darf, wenn die ambulante Durchführung nicht in Frage kommt. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn zuhause keiner da ist, der z.B. für Einkäufe und Mahlzeiten sorgen kann oder wenn es aus medizinischen Gründen erforderlich ist, vorübergehend Abstand vom häuslichen Umfeld zu gewinnen.

Mobile Rehabilitation – Wenn die Reha ins Haus kommt

Rehabilitationsleistungen müssen so ausgerichtet sein, dass sie die rehabilitationsbedürftigen Menschen tatsächlich erreichen. Was tun, wenn die klassischen Reha-Angebote nicht wahrgenommen werden können? Hierfür gibt es – quasi als jüngste Weiterentwicklung der medizinischen Rehabilitation – die mobile Rehabilitation.  Dabei werden Rehabilitationsleistungen direkt im vertrauten Wohnumfeld der Rehabilitandin oder des Rehabilitanden erbracht.

Die mobile Rehabilitation ist vor allem für solche Patienten gedacht, die in ihrem vertrauten Wohnumfeld bleiben müssen, weil sie z.B. unter Gedächtnis- oder Orientierungsstörungen leiden und deshalb auf die Mitwirkung und Unterstützung von Angehörigen oder die Bedingungen ihres bekannten Wohnungsumfeldes angewiesen sind. Dies ist besonders bei geriatrischen Patienten häufig der Fall.

Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben mit Beteiligung des MDS Rahmenbedingungen und Qualitätsstandards für die mobile geriatrische Rehabilitation bundesweit einheitlich in Rahmenempfehlungen festgelegt. Auch für nicht geriatrische Patienten werden solche Empfehlungen entwickelt.

Reha für besondere Zielgruppen

Rehabilitationsleistungen sollen genau auf die Bedürfnisse der Rehabilitanden zugeschnitten sein. Deshalb gibt es Rehabilitationsangebote für Zielgruppen, die nach einem speziellen Rehabilitationskonzept behandelt werden müssen. Dazu zählen vor allem alte Menschen, bei denen oft mehrere Erkrankungen und Behinderungen gleichzeitig vorliegen, aber auch Kinder und Jugendliche, bei denen entwicklungsspezifische Besonderheiten berücksichtigt werden müssen.

Auf die Qualität kommt es an

Ob stationär oder ambulant: Die Qualität der Leistung muss stimmen. Ob die Qualitätsanforderungen an stationäre Rehabilitationseinrichtungen erfüllt werden, wird durch die gesetzliche Krankenversicherung regelmäßig überprüft. Die Weiterentwicklung des Qualitätssicherungsprogramms der GKV erfolgt unter Beteiligung des MDS. Die Anforderungen an die Durchführung ambulanter Rehabilitationsleistungen sind in trägerübergreifenden Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) geregelt. Auch an der Erstellung und Aktualisierung dieser Empfehlungen wirkt der MDS aktiv mit.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr Ansprechpartner

Michael Anders-Hoepgen
Fachgebietsleiter Rehabilitation /
palliative Versorgung

Michael.Anders@mds-ev.com

Kompetenz-Centrum (KC) Geriatrie

Gemeinsame Einrichtung der MDK-Gemeinschaft und des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen

» zum KC Geriatrie

Informationen der Krankenkassen zur Rehabilitation

finden Sie beim GKV-Spitzenverband und beim Verband der Ersatzkassen (vdek)

Grundsätze für ambulante und stationäre Vorsorge- und Rehaleistungen

Rahmenempfehlungen der Verbände der Krankenkassen und der Leistungserbringer

» als PDF-Datei (0,09 MB)

Ambulante Rehabilitation

Rahmenempfehlungen der Bundesarbeits-gemeinschaft für Rehabilitation (BAR) zur ambulanten Reha

» finden Sie hier

Mobile geriatrische Rehabiliton

Rahmenempfehlung (und Anlage) der Krankenkassen als PDF

Durchführung stationärer medizinischer Vorsorge- und Rehaleistungen für Kinder und Jugendliche

Gemeinsames Rahmenkonzept von GKV und Rentenversicherung

» als PDF-Datei (0,73 MB)


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