Stationäre Versorgung
Die stationäre Versorgung, also die Behandlung im Krankenhaus mit stationärem Aufenthalt, ist ein wichtiges und von der Bevölkerung hochgeschätztes Glied der medizinischen Versorgungskette im deutschen Gesundheitssystem. Rund 53 Milliarden Euro gaben die gesetzlichen Krankenkassen 2008 für diesen Bereich aus, das ist etwa ein Drittel ihrer Gesamtausgaben. Damit sind die Ausgaben für die stationäre Versorgung der größte Einzelposten in der Ausgabenstatistik der Krankenkassen und rangieren weit vor Arzneimitteln und ärztlicher Behandlung .
Eine hochwertige medizinische Versorgung der Bevölkerung setzt eine flächendeckende Versorgung mit Krankenhäusern voraus. 2.083 Krankenhäuser mit 503.360 Betten standen 2008 zur Versorgung der deutschen Bevölkerung bereit, das sind 613 Betten pro 100.000 Einwohner. Sie sollen die Behandlung nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und wirtschaftlich anbieten.
Mehr Transparenz und Wirtschaftlichkeit
Seit 2003 werden Leistungen in deutschen Krankenhäusern nach diagnosebezogenen Fallpauschalen, den Diagnosis Related Groups (DRG), abgerechnet. Verkürzt gesagt werden dabei die Leistungen des Krankenhauses pauschal nach der Krankheit des Patienten abgerechnet. Sie haben das lange Zeit gültige System aus abgelöst, das sich hauptsächlich daran orientierte, wie lange ein Patient im Krankenhaus liegt. Die Einführung des neuen Vergütungssystems hat zum Ziel, eine leistungsgerechte Vergütung und bessere Vergleichsmöglichkeiten von Krankenhäusern zu schaffen.
Expertise für die gesetzliche Krankenversicherung
Im Bereich der stationären Versorgung setzt sich der MDS für die
ein. Er bringt seine Expertise als als kompetenter medizinischer Berater des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen und anderer Organisationen der GKV in die Gremien der gemeinsamen Selbstverwaltung ein.
Ihre Ansprechpartnerin
Dr. Annette Busley
Fachgebietsleiterin Stationäre Versorgung