Pressemitteilungen 2018

  • Berlin/Essen, 28. Juni 2018 • Pressemitteilung
    Neue Aufgaben für den MDK in Gesundheit und Pflege sind in Vorbereitung

    Unter dem Motto „Für Patienten und Qualität – Beitrag des MDK“ findet heute in Berlin der 3. MDK-Kongress statt. Mit Fachleuten aus Politik, Gesundheitswesen und Wissenschaft diskutiert der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) neue Ansätze für mehr Patientenorientierung sowie für die Weiterentwicklung der Qualität in der medizinischen und pflegerischen Versorgung. Im Fokus stehen die Einführung von bundesweiten MDK-Qualitätskontrollen in Krankenhäusern und die Entwicklung einer neuen MDK-Prüfung für Pflegeheime ab 2019.

  • Essen, 18. Juni 2018 • Pressemitteilung
    IGeL-Monitor: Keine Daten zu Ultraschall der Brust zur Krebsfrüherkennung

    Zur Früherkennung von Brustkrebs können Frauen ab 50 in Deutschland am Mammographie-Screening-Programm teilnehmen. Darüber hinaus wird die Ultraschall-Untersuchung als Individuelle Gesundheitsleistung, kurz IGeL, angeboten – entweder als Ergänzung oder als Alternative zum Screening. Bislang lautete die Bewertung des IGeL-Monitors dafür „unklar“. Auch nach einer erneuten Sichtung der Literatur ändert sich diese Einschätzung des Ultraschalls zur Brustkrebs-Früherkennung nicht.

  • Berlin/Essen, 5. Juni 2018 • Pressemitteilung
    MDK-Behandlungsfehler-Begutachtung: Gutachter bestätigen jeden vierten Fehlervorwurf

    13.519 Sachverständigengutachten zu vermuteten Behandlungsfehlern haben die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) 2017 bundesweit erstellt. Die MDK-Fachärzte bestätigten jeden vierten Behandlungsfehlerverdacht (24,7 Prozent). In jedem fünften Fall (19,9 Prozent) stellten sie fest, dass die Schädigung des Patienten durch den Fehler verursacht wurde. Das geht aus der MDK-Begutachtungsstatistik hervor, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Die Medizinischen Dienste setzen sich für die Weiterentwicklung der Sicherheitskultur in der Medizin und eine systematische Fehlervermeidung ein.

  • Berlin/Essen, 3. Mai 2018 • Pressemitteilung
    IGeL-Report 2018: Häufig angebotene IGeL widersprechen medizinischen Empfehlungen und können schaden

    Jeder Zweite bekommt beim Arztbesuch Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) angeboten, die privat zu bezahlen sind. Der IGeL-Monitor hat in einer repräsentativen Umfrage erstmals die Top 10 der meistverkauften IGeL ermittelt. Fazit: In den Praxen werden häufig Früherkennungsuntersuchungen wie Ultraschall, Augeninnendruck-messung und Ähnliches verkauft. Viele der Topseller widersprechen Empfehlungen medizinischer Fachverbände, weil ihr Schaden den Nutzen überwiegt. Auch die neue Bewertung „MRT zur Früherkennung von Brustkrebs“ erhält von den Wissenschaftlern des IGeL-Monitors die Bewertung „tendenziell negativ“.

  • Berlin/Essen, 3. Mai 2018 • Pressemitteilung
    IGel-Monitor: Osteopathie kann in Studien nicht überzeugen

    Fast jeder Mensch hat irgendwann in seinem Leben Kreuzschmerzen. Meist lässt sich die Ursache nicht feststellen. Zur Behandlung werden neben zahlreichen Kassenleistungen auch viele Individuelle Gesundheitsleistungen, kurz IGeL, angeboten. Mit der Osteopathie beispielsweise wollen Therapeuten mit ihren Händen Spannungen lösen und so die Schmerzen lindern. Studien zeigen jedoch keinen überzeugenden Nutzen. Da auch Schäden nicht zu erwarten sind, lautet die Bewertung „unklar“.

  • Berlin/Essen, 3. Mai 2018 • Pressemitteilung
    IGeL-Monitor: MRT keine gute Alternative zum Mammographie-Screening

    Zur Früherkennung von Brustkrebs wird Frauen in Deutschland das Mammographie-Screening-Programm angeboten. Könnte die Magnetresonanztomographie als Individuelle Gesundheitsleistung, kurz IGeL, eine sinnvolle Ergänzung oder gar Alternative zum Screening sein? Weder noch, lautet das Fazit des IGeL-Monitors. Die Wissenschaftler bewerten die MRT zur Brustkrebsfrüherkennung mit „tendenziell negativ“.

  • Essen, 21. Februar 2018 • Pressemitteilung
    IGeL-Monitor: Lichttherapie bei Akne zeigt weder Nutzen noch Schaden

    Fast jeder Mensch ist irgendwann in seinem Leben von Akne betroffen. Zur Therapie werden neben Kassenleistungen auch Leistungen angeboten, die man selbst zahlen muss, zum Beispiel die Lichttherapie. In einer aktuellen Analyse sehen Wissenschaftler des IGeL-Monitors für eine Therapie mit rotem und blauem Licht keine Hinweise auf einen zusätzlichen Nutzen oder Schaden. Die Bewertung lautet deshalb „unklar“.

  • Essen, 16. Februar 2018 • PRESSEMITTEILUNG
    Verwaltungsratsvorsitzende des MDS im Amt bestätigt

    Der Verwaltungsrat des MDS hat in seiner konstituierenden Sitzung am 16. Februar seinen bishe-rigen alternierenden Vorsitzenden, Dr. Volker Hansen als Vertreter der Arbeitgeber, und Dieter F. Märtens als Vertreter der Versicherten, erneut das Vertrauen ausgesprochen und beide für die neue Amtsperiode wieder gewählt.

  • Berlin, 1. Februar 2018 • Gemeinsame Pressemitteilung
    Verbesserungen, aber auch Mängel in der Pflege

    Viele Pflegeheime und ambulante Pflegedienste erfüllen die Anforderungen an eine gute Pflege. Aber es gibt weiterhin Verbesserungsbedarf. Das ist das Ergebnis des 5. MDS-Pflege-Qualitätsberichts, der heute vom GKV-Spitzenverband und vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) in Berlin vorgestellt wurde. Mängel in der Heimversorgung gibt es bei der Schmerzerfassung und der Wundversorgung sowie in der ambulanten Pflege bei der Intensivpflege und der Beratung der Pflegebedürftigen. Leichte Verbesserungen sind bei der Dekubitusprophylaxe und bei freiheitsentziehenden Maßnahmen zu verzeichnen. Erstmals werden Ergebnisse aus den Abrechnungsprüfungen in der ambulanten Pflege veröffentlicht.

  • Essen, 18. Januar 2018 • Pressemitteilung
    Neue Pflegebegutachtung hat Praxistest erfolgreich bestanden

    Seit einem Jahr sind der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und das damit verbundene neue Verfahren zur Einstufung von pflegebedürftigen Menschen in Pflegegrade durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) umgesetzt. „Mit der neuen Begutachtung konnten im Vergleich zu 2016 rund 304.000 Versicherte neu anerkannt werden. Mehr Menschen haben nun früher und insgesamt einen besseren Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung“, sagt Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS.

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