Für eine Kultur der Sicherheit

Menschen machen Fehler, das ist unvermeidbar. Doch wie gehen Einrichtungen mit Fehlern um? Verschweigen sie diese oder gehen sie offen mit ihnen um, damit daraus gelernt werden kann? Sicherheitskultur bedeutet: Die Handelnden sind sich darüber bewusst, dass Fehler passieren. Sie fragen wo und warum Fehler geschehen und wie diese verhindert werden können. Damit tragen sie aktiv dazu bei, Risiken entgegenzuwirken und Schäden zu vermeiden. Dies geschieht auch im Aktionsbündnis Patientensicherheit, an dem die Medizinischen Dienste aktiv mitarbeiten. In diesem Netzwerk haben sich Beteiligte aus allen Gesundheitsberufen und -institutionen zusammengeschlossen, um konkrete Lösungen zur Erhöhung der Patientensicherheit zu erarbeiten. Dort entwickeln Experten zum Beispiel Checklisten und Simulationstrainings zur Fehlerprävention in der medizinischen Versorgung. Ebenso wichtig ist das Umsetzen von Vorschriften und bewährten Vorgehensweisen. Klar ist: Patientensicherheit muss kontinuierlich hergestellt und gewährleistet werden. Das erfordert Transparenz und darauf aufbauendes Wissen, das gelehrt, gelernt und gelebt werden muss.