Der MDS in Kürze

Name: Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) oder Medizinischer Dienst des GKV-Spitzenverbandes

Aufgaben: Der MDS ist eine medizinische und pflegefachliche Expertenorganisation, die die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung auf Bundesebene – insbesondere den GKV-Spitzenverband – berät. Der MDS koordiniert die fachliche Arbeit der MDK in den Ländern, um die Begutachtung und Beratung nach bundesweit einheitlichen Kriterien sicher zu stellen.

Sitz: Essen

Gründung: 1989 als Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen e.V. (MDS), am 1. Juli 2008 Änderung von Trägerschaft und Namen

Rechtsform: eingetragener Verein

Vereinsmitglieder: GKV-Spitzenverband sowie die MDK und die Verbände der Kranken-kassen auf Bundesebene als Fördermitglieder nach § 282 Absatz 2a, Satz 2 SGB V.
Weitere Fördermitglieder: Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Patientinnenstellen und –Initiativen (BAGP), der Sozialverband Deutschland (SoVD) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen (BAG SELBSTHILFE e.V.) als für die Wahrnehmung der Interessen der Patientinnen und Patienten und der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen maßgeblichen Organisationen auf Bundesebene.

Haushaltsvolumen: 12,2 Mio. Euro (2019)

Finanzierung: durch den GKV-Spitzenverband. Zusätzlich zahlt jedes Fördermitglied einen Förderbeitrag von 5.000,- Euro pro Jahr. Die für die Wahrnehmung der Interessen der Patientinnen und Patienten und der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen maßgeblichen Organisationen auf Bundesebene sind von der Zahlung des Förderbeitrages befreit.

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